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EZS White Paper Serie «Erneuerbare Gase» zur Rolle von Biogas

Dreiteilige Serie über die Rolle von Biogas 

Montag, 03. Februar 2020

Bis 2030 will die Schweizer Gaswirtschaft den Anteil an erneuerbaren Gasen im gasversorgten Wärmemarkt für Haushaltskunden bis auf 30 Prozent steigern. Das einheimische Einspeisepotenzial wird hierfür allerdings nicht reichen. Im Hinblick auf das «Netto-Null-Ziel» 2050 sind additionale Massnahmen unerlässlich. Energie Zukunft Schweiz hat dazu eine White Paper Serie über die aktuelle und künftige Rolle von Biogas geschrieben.

EZS legt den Fokus in der dreiteiligen White Paper Serie «Erneuerbare Gase» auf folgende Themen:

  • Paper I: Die Herausforderungen zur Zielerreichung
  • Paper II: Die Unterschiede von Biogas, die v.a. aus dem jeweils geltenden Regulationsrahmen im Produktionsland hervorgehen
  • Paper III: Die langfristige Zielerreichung bis 2050

Management Summary

  • Die Schweizer Gaswirtschaft hat sich das Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Gase im gasversorgten Wärmemarkt für Gebäude bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern.
  • Das einheimische Einspeisepotenzial von Biogas reicht nicht aus, um das 2030-Ziel zu erreichen. Die fehlenden Mengen können nur über den Import von ausländischem Biogas gedeckt werden.
  • Importiertes Biogas ist aktuell nicht an die nationalen Schweizer Klimaziele gemäss Kyoto-Protokoll und CO₂-Gesetz anrechenbar.
  • Im EU-Ausland kostendeckend gefördertes Biogas wird in der Regel an die nationalen Ziele des jeweiligen Produktionslandes angerechnet.
  • Über das Erdgasnetz importiertes Biogas ist in der Schweiz aktuell generell CO₂-abgabenpflichtig. Eine Erhöhung der CO₂-Abgabe für Erdgas und gleichzeitige Abgabenbefreiung für importiertes Biogas bringt den Einkaufspreis für beide Gassorten auf ein vergleichbares Niveau. 
  • Die 2050-Ziele sind nur mit additionalen Massnahmen zu erreichen.

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